Newsletter "15 Jahre Beteiligung, Dialog & Innovation"

Seit 2011 begleitet die wer denkt was GmbH Kommunen, Landkreise und Institutionen bei der Umsetzung moderner Beteiligungsprozesse. 2,5 Millionen Meldungen im Mängelmelder und hunderttausende Beteiligungsbeiträge zeigen, wie digitale Beteiligung konkret Wirkung entfalten kann.

Hinter vielen langjährigen Partnerschaften steht seit 15 Jahren derselbe Anspruch: Beteiligung verständlich, niedrigschwellig und alltagstauglich gestalten.

Mit Beteiligungsplattformen, Befragungen, text- und kartenbasierten Dialogformaten oder digitalen Meldesystemen wird wer|denkt|was Verwaltungen, Bürgerinnen und Bürgern auch künftig Werkzeuge an die Hand geben, die echten Dialog ermöglichen, Vertrauen stärken, lebenswerte Städte und eine starke demokratische Gesellschaft gestalten.

© wer denkt was GmbH

Einfach melden, schnell beheben

© Kreisstadt Hofheim am Taunus

Auch nach 15 Jahren gibt es noch Momente, die überraschen: etwa wenn zur besten Sendezeit bei Markus Lanz über die Mängelmelder-App diskutiert wird.

In Hofheim am Taunus hat man schon vor der ZDF-Ausstrahlung auf den Mängelmelder Pro gesetzt. Seit Ende April testet die Kreisstadt den neuen digitalen Service, um Schäden, Verschmutzungen oder anderen Probleme im Stadtgebiet unkompliziert zu melden. Die Hinweise gelangen direkt an die zuständigen Stellen und können effizient bearbeitet werden – für mehr Service, Transparenz und eine saubere Stadt. In der Testphase können die Hofheimerinnen und Hofheimer den Mängelmelder jetzt ausprobieren.

Befragungen in Rheinhessen und Wuppertal mit starken Zahlen

Wo Landwirtschaft, Weinbau, Forstwirtschaft, Radfahrende und Zufußgehende dieselben Wege nutzen, sind Konflikte vorprogrammiert. Mit einer Online-Umfrage hat die Rheinhessen-Touristik GmbH Erfahrungen und Ideen aus der Praxis gesammelt. Mehr als 1.000 Teilnehmende haben ihre Perspektiven eingebracht. Die Ergebnisse helfen dabei, Maßnahmen für ein rücksichtsvolles Miteinander auf den Wegen in der Urlaubs- und Freizeitregion zu entwickeln.

Wie wird künftig geparkt, geteilt und gestaltet? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Stadt Wuppertal im Rahmen eines Parkraumkonzepts für die Nordstadt und das Luisenviertel. 925 Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit genutzt, online ihre Meinung zur Parkplatzsituation und zur künftigen Gestaltung des öffentlichen Raums einzubringen. Das Projekt hat Pilotcharakter und liefert gleichzeitig erste Erkenntnisse für ein zukünftiges stadtweites Parkraummanagement.

Von der Konzeption bis zur Auswertung: Die wer denkt was GmbH hat beide Online-Umfragen umfassend begleitet, technisch umgesetzt sowie die Auswertungen unterstützt.

Einfach bewerben, Engagement fördern – für das neue Ehrenamtsstipendium hat die Stadt Wuppertal auf einen niedrigschwelligen Bewerbungsweg gesetzt. Über ein maßgeschneidertes Online-Formular konnten sich junge Menschen schnell und unkompliziert um die Förderung ihres ehrenamtlichen Engagements bewerben.

Ob Jugendparlament, Jugendvertretung, Beirat oder andere Beteiligungsgremien: Mit der eVoting-Lösung lassen sich digitale und hybride Bewerbungsprozesse einfach, effizient und zeitgemäß umsetzen.

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Von Biodiversität bis Sitzbänken: So entstehen Lösungen vor Ort

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Wo gibt es besonders artenreiche Lebensräume – und wo steckt noch Potenzial für mehr Biodiversität? Diesen Fragen widmet sich das Forschungsprojekt CoBi in den niedersächsischen Kommunen Uslar und Katlenburg-Lindau. Nach erfolgreichen Workshops läuft aktuell die Monitoring-Phase, in der die Teilnehmenden „Bright Spots“ und entwicklungsfähige „Dark Spots“ identifizieren und direkt vor Ort digital erfassen. Das Projekt wird von der Georg-August-Universität Göttingen durchgeführt.

Die Stadt Bad Camberg entwickelt einen Mobilitätsplan. Über eine Beteiligungsplattform haben Bürgerinnen und Bürger zwischen März und Mai ihre Ideen hierzu auf in einer digitalen Karte verortet. Parallel dazu hat ein digitaler Fragebogen Daten zur Nutzung von Verkehrsmitteln sowie Wünsche für die zukünftige Mobilität geliefert. Durch die Kombination aus digitalen Formaten und Vor-Ort-Werkstätten konnte die Stadt Impulse sammeln, die als Grundlage für konkrete Ziele und Maßnahmen dienen.

Von der Idee zur Umsetzung in Rekordzeit: In Monheim am Rhein wurden die Menschen nach fehlenden Sitzgelegenheiten gefragt und Vorschläge bei einem Crowdmapping gesammelt. Bereits wenige Tage nach Ende der Beteiligung wurden die ersten neuen Bänke aufgestellt. Insgesamt machen 21 zusätzliche Sitzgelegenheiten das Stadtbild künftig noch komfortabler.